Wertvolle Grüße per Flugpost

Nach ersten Versuchen kam im Jahre 1912 die Beförderung von Poststücken durch die Luft in Schwung (siehe auch BMS 4/12, Seite 116). Souvenirs der frühen Flugexperimente sind preislich sehr unterschiedlich einzuschätzen. An der Spitze liegen die ersten drei „halbamtlichen Flugmarken“, mit denen nach Michel ein eigenes Kapitel eröffnet wurde. Dieses Trio in violetten Farbtönen kam als Zusatzfrankatur ohne Nominalwert für Flüge zwischen Bork und Brück zum Einsatz, die von Piloten der Fliegerschule Hans Grade durchgeführt wurden. Sie durften nur in Kombination mit amtlichen Postwertzeichen verwendet werden, um nicht gegen die Posthoheit der Reichspost zu verstoßen. Mehr dazu lesen Sie im Markt-Spiegel der Ausgabe BMS 5/12 (ab 27. April am Kiosk, im Abo einige Tage früher verfügbar).


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Verfasst von: Torsten Berndt

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