„Hepburn“ für 99.500 Euro verkauft

Ausschnitt aus dem postfrischen Zehnerbogen der Hepburn-Marke, hier mit dem linken oberen Bogenrand.

Ausschnitt aus einem postfrischen Zehnerbogen der Hepburn-Marke, hier mit dem linken oberen Bogenrand.

Ein namentlich nicht genannter Käufer hat für 99.500 Euro ein postfrisches Exemplar der Wohlfahrtsmarke „Audrey Hepburn“ erstanden – und damit offenbar ein gutes Geschäft gemacht. Sein Glück: Die Briefmarkenfachhandlung Richard Borek bot diese teuerste zeitgenössische Briefmarke erstmals zum Festpreis an – der Michel-Katalog vermeldete kurz darauf eine Neubewertung bei 150.000 Euro.

Zu philatelistischem Ruhm gelangte die Wohlfahrtsmarke mit dem Motiv der Hollywood-Ikone im Jahr 2001. Damals musste die gesamte bereits produzierte Auflage von 14 Millionen Briefmarken vernichtet werden, da einem Hepburn-Sohn das unzeitgemäße Motiv missfiel, das seine Mutter rauchend mit Zigarettenspitze zeigte. Die wenigen erhaltenen Exemplare sind allesamt philatelistische Kostbarkeiten und erzielten bisher auf Auktionen beachtliche Preise. Mit dem linken oberen Eckrandstück hat sich der anonyme Käufer bei Borek nun das wohl begehrteste postfrische Exemplar aus dem Zehnerbogen gesichert, der im im Oktober 2010 für 430.000 Euro beim Auktionshaus Schlegel in Berlin verkauft und danach zerteilt worden war (der BMS berichtete ausführlich, u.a. in Heft 12/10).


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Verfasst von: Torsten Berndt

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