„Frau Direktor“ und die Numisbriefe

In der DDR trafen bei der Neuheitenpolitik nicht selten unterschiedliche Interessen aufeinander. Da ging es einmal um die für den Staatshaushalt wichtigen Deviseneinnahmen in konvertierbarer Währung, also aus dem „kapitalistischen Ausland“ (KA). Zum anderen achtete das Ministerium für Post- und Fernmeldewesen (MPF) darauf, dass die Sammler möglichst nicht überfordert wurden. Andernfalls erhob es mahnend Einwände. Ein Beispiel dafür ist die Einführung von Numisbriefen im Jahre 1987. In einem nicht datierten Vermerk von Dr. Helga Fichtner, Sektorenleiterin Postwertzeichen im MPF, äußert sich die „Frau Direktor“ zu diesem Vorhaben recht kritisch. Die interessantesten Auszüge aus diesem Vermerk und weitere Hintergrund-Infos zu den DDR-Numisbriefen lesen Sie im September-Heft unter der Rubrik „Sammelgebiet Deutschland“.


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Verfasst von: Torsten Berndt

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