Ein Arbeitstag im Brief-Postamt

Ein beliebiger Wochentag im Jahre 1884 in Berlin. In den Morgenstunden kommen mit den Postzügen rund 300.000 Briefe, Postkarten, Zeitungen und Warenproben in die Stadt. Sie sind bereits während der Bahnfahrt nach den neuen Berliner Bestellbezirken vorsortiert worden. Von den Berliner Bahnhöfen gelangen die Sendungen ohne Verzug zum Stadt-Postamt Berlin C.2 (Spandauer Straße). Im dortigen Sortiersaal übernehmen 30 bis 40 sorgfältig geschulte, ortskundige Unterbeamte das Postgut und sortieren es unter Aufsicht eines bewährten Postsekretärs. Das Ziel ist, wie an jedem Tag, alle Sendungen innerhalb von zwei Stunden in die 18.310 Häuser der Stadt mit ihren 1,2 Millionen Einwohnern zu bringen, die 1884 in 800 Straßen wohnen – auf einem Territorium, das sich von Nord nach Süd neun Kilometer und von Ost nach West zehn Kilometer ausdehnt. Wie das alles möglich gemacht wurde, lesen Sie in der Rubrik „Klassische Philatelie“ im kommenden Oktober-BMS. Das Heft erscheint am 28. September; Abonnenten haben es bereits ein paar Tage früher im Briefkasten.


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Verfasst von: Torsten Berndt

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