Neue Dauerserie in Österreich

Stephansdom in Wien.Die derzeit laufende österreichische Dauerserie „Moderne Architektur“ hat nicht nur das Missfallen der Postkunden erregt, sondern auch jenes der Postverantwortlichen selbst. Es wurden daher im Rahmen eines Studienlehrgangs für Grafikdesign der Werbe-Akademie im Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) neue Ideen und Konzepte erarbeitet. Zum Thema „Österreichische Wahrzeichen“ lieferten mehrere Studentinnen und Studenten recht interessante und kreative Ansätze. Aus fünf Vorschlägen konnten sich jene der jungen Künstlerin Teresa Hausgnost durchsetzen. Einen ihrer Entwürfe können wir hier zeigen; weitere finden Sie im gedruckten März-BMS (ab 22. Februar erhältlich).


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Verfasst von: Torsten Berndt

2 Kommentare zu diesem Artikel
  1. Dr. DI Günther Dormuth at 17:11

    Ich habe als Kind begonnen, Briefmarken zu sammeln und pflegte dieses an sich lehrreiche Hobby auf hohem Niveau bis in mein mittleres Erwachsenenalter. Meine Sammelleidenschaft konzentrierte sich ausschließlich auf „Österreich“ (1.+ 2. Republik) und ich befand mich damit in Gesellschaft von Profiphilatelisten quer über den gesamten Erdball. Dies hing damit zusammen, dass gerade die österreichischen Briefmarken nicht bloß „zu den schönsten“ zählten – sie waren „die schönsten“ weltweit!!!
    Jetzt kamen mir die 62 (Stephansdom) und 70 (Schönbrunn) Cent-Marken der neuen Serie „Österreichische Wahrzeichen“ der jungen Künstlerin Teresa Hausgnost zu Gesicht. Frau Hausgnost hat sich angeblich gegen vier weitere „Künstler“-Vorschläge durchgesetzt?
    Grauenhaft! Entsetzlich! Scheußlich!
    Jeder bessere Schüler, der sich aus dem Unterstufen-Fach „Geometrisches Zeichnen“ ein wenig Gefühl für die Perspektive und Fertigkeit mit Bleistift und Lineal herüber gerettet hat, kann diese Silhouetten hin kritzeln.
    Genauso wie unsere moderne Wiener Architektur in Transdanubien mit Ihren deprimierenden Großmannssucht-Türmen oder die Passiv-Würfel der Neureichen am Stadtrand niemals die Touristen aus aller Welt nach Wien locken wird – die Japaner, Amerikaner, Italiener und Russen fotografieren sicher auch in vielen Jahrzehnten ausschließlich die Bauten der Gründerzeit oder ältere Kostbarkeiten – werden diese Briefmarken mit Sicherheit keine Sammelobjekte darstellen, sondern von Ästheten kopfschüttelnd mitsamt dem Briefumschlag in die Papiercontainer wandern.
    Eine Schande ohnegleichen. Ausländische Brieffreunde, die sich stets auf schöne österreichische Briefmarken gefreut haben, sind ebenfalls fassungslos!
    WER LÄSST SO ETWAS ZU??????

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