Kupferne Ungetüme aus Schweden

… und wie sie ausgesehen haben.

… und auf der Rückseite wird uns präsentiert, wie sie ausgesehen haben.

Eine schwedische Medaille zeigt, wie man im 17. und 18. Jahrhundert die Kupferplatten herstellte…

Eine schwedische Medaille zeigt, wie man damals die Kupferplatten herstellte…

Ein Bauer geht ins Gasthaus, wirft sein Geld nicht auf, sondern unter den Tisch und stellt den Fuß solange darauf, bis er den Gegenwert abgegessen und vertrunken hat. Solche Szenen mögen sich vor über 300 Jahren im kupferreichen Schweden abgespielt haben, als man mit schwerem, unhandlichem Kupfergeld, den Platmynt, bezahlte.
Man braucht nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, wie schwierig der Umgang mit den Kupferungetümen war, denn es wurden Exemplare mit Maßen von 33 mal 68 Zentimeter (!) hergestellt. Neben den vier- oder mehreckigen Platten gab es runde Kupfermünzen, die zwar etwas kleiner, aber nicht minder unhandlich waren. (…weiter…)

In Stückelungen von zehn bis zu einem halben „Daler“ massenhaft hergestellt, sind die Plattenmünzen große numismatische Raritäten, weil man sie als Buntmetall in großen Mengen eingeschmolzen hat. Zwischen 1644 und 1776 sollen die „Kobberplater“ im Gegenwert von 19 Millionen silbernen Speziestalern geprägt worden sein. Wie viele erhalten geblieben sind, kann niemand sagen. Mehr zu diesem spannenden Thema lesen Sie im „Münzen-Spiegel“ unserer Mai-Ausgabe, die am 26. April erscheint. Unser Tipp: Abonnenten genießen nicht nur einen deutlichen Preisvorteil, sondern auch eine etwas frühere Zustellung.


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Verfasst von: Torsten Berndt

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