Frankfurts runder Geburtstag

Ersttagsbrief mit allen vier Werten der Serie zum 700. Geburtstag der Stadt Frankfurt (Oder).

Ersttagsbrief mit allen vier Werten der Serie zum 700. Geburtstag der Stadt Frankfurt (Oder).

Am 6. Juli 1953 gab die Deutsche Post der DDR anlässlich des 700. Jahrestages der Verleihung des Stadtrechts an die Stadt Frankfurt (Oder) vier Sonderbriefmarken heraus. Der 16-Pf.-Wert ist dem Andenken des berühmtesten Sohnes der Stadt, Heinrich Kleist, gewidmet und zeigt ein Porträt, Ansichten seines Geburtshauses in Frankfurt und das Familienwappen. Auf dem 20-Pf.-Wert ist die Marienkirche dargestellt. Der frühgotischer Backsteinbau, der mit seinem 70 Meter hohen Wehr- und Wachturm die Stadtsilhouette Frankfurts wesentlich bestimmt, wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, ab 1979 von Grund auf saniert und wird heute als Veranstaltungsort genutzt. Bedeutend sind seine wertvollen Kirchenfenster.

Eine Altstadtansicht mit Oderbrücke (von der Löweninsel aus gesehen) und eine Friedensglocke als Symbol für die Bedeutung Frankfurts als „Stadt des Friedens” an der „Oder-Neiße-Grenze” zeigt der 24-Pf.-Wert. Die Marke zu 35 Pfennig bildet das Rathaus aus dem 14. Jahrhundert und das Stadtwappen ab. Das Rathaus war nach dem Zweiten Weltkrieg ebenfalls stark beschädigt und wurde zum 700-jährigen Jubiläum wieder hergerichtet. Seitdem beherbergt es unter anderem ein Museum.

Ausführliche Informationen zu dieser Ausgabe und ihren interessanten Hintergründen stellt Ihnen unser Autor Horst Geyermann in seiner beliebten Reihe „Sammelgebiet DDR“ im Juli-Heft des BRIEFMARKEN SPIEGEL vor. Es erscheint am 28. Juni.


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Verfasst von: Torsten Berndt

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