Entdeckung: Posthorn-Probeheftchen

Bekannt war es den Spezialisten schon lange. Aus den Akten ging eindeutig hervor, dass die Staatsdruckerei – die spätere Bundesdruckerei – am 19. März 1951 fünf Probedrucke des Posthorn-Markenheftchens an das Bundespostministerium übersandt hatte. Das Quintett unterschied sich in Einzelheiten von der späteren Ausgabe. Besonders auffallend ist die unbedruckte Lasche für die Notopfermarken. Der Aufdruck „Zum Einlegen der Steuermarken Notopfer Berlin“ wurde erst später festgelegt. Zudem war die Lasche nur angeklammet und nicht festgeklebt. Schließlich fehlte noch die Werbung, welche die Postreklame erst im Juni übermittelte. 62 Jahre nach der Ausgabe ist ein Exemplar des Probedruck-Heftchens nunmehr aufgetaucht. Ein Philatelist fand es in einer Heftchen-Sammlung, die er gekauft hat. Die Arbeitsgemeinschaft RSV und Hans Zerbel, Experte der Bundesdruckerei, gehen von der Echtheit des Stückes aus.


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Verfasst von: Torsten Berndt

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