BMS-Adventskalender Türchen 4: Einbuchtung und Fleck

BMS Adventskalender

PHILOTAX gedruckter Plattenfehler-Katalog Bund+BerlinNormalerweise sind Fehler sehr unbeliebt. Macken oder Schäden will keiner haben. Doch in manchen Fällen sind sie geradezu erwünscht. Man muss sie nur als solche erkennen. Eine Einbuchtung rechts im Fuß der Eins, ein eingedrucktes Oval oder ein Fleck neben einem Buchstaben: Solche Beschreibungen hören Sammler gern. Wenn sich der Passer verschiebt oder die Farbe ausfällt, dann jubiliert der Philatelist. Denn jeder Fehler beim Druck macht sich auf der Marke bemerkbar. Und durch jeden Plattenfehler, durch Verschiebungen oder andere Abarten kann der Wert einer Marke steigen. Ganz ähnlich aber wertloser sind Marken, die Druckzufälligkeiten aufweisen. Um diese Feinheiten herausfinden zu können, gibt die Firma Philotax Spezial-Kataloge heraus. Alle, die sich auf Bund und Berlin spezialisiert haben, können sich heute mit dem notwendigen Hilfsmittel ausstatten.

Unter allen Teilnehmern, die in einem Kommentar beschreiben, welcher Fehler – ob in der Philatelie oder im alltäglichen Leben – ihnen die größte Freude bereitet hat, wird ein gedruckter Plattenfehler-Katalog Bund + Berlin der Firma Philotax im Wert von 79,90 Euro verlost.

Viel Vergnügen beim Schreiben der Erinnerung!

Wir bedanken uns bei unserem heutigen Preisstifter: Philotax

Teilnahmebedingungen

Verfasst von: Verena Leidig

89 Kommentare zu diesem Artikel
  1. Wolfgang König at 1:51

    Ein Fehler war es, als mich 1980 in Italien von einer türkischen Familie zu einem gemeinsamen Urlaub im nächsten Jahr in Istanbul überreden ließ. Wir vereinbarten, daß wir uns in Istanbul auf dem
    Campingplatz in Florya treffen wollten.
    Mit meiner Familie (Frau und 3 Kinder) sind wir mit dem Auto hingefahren.
    Wer aber nicht auftauchte, war diese türkische Familie.
    Auf dem Bahnhof in Florya haben wir dann einen türkischen Soldaten getroffen, der deutsch sprach.
    Er hat uns dann die 3 Wochen fast täglich getroffen und uns Istanbul so gezeigt, wie es kaum ein
    Tourist zu sehen bekommt.
    Mit ihm, bzw. mit seiner gesamten Familie, verbindet uns seit damals eine herzliche Freundschaft,
    die nun schon über 30 Jahre besteht und durch gegenseitige Besuche lebt!

    So gesehen, wurde aus einem Fahler ein großer Glücksfall.

  2. Manuela Schleicher at 6:13

    Mein größter Fehler war, das ich mich von meinen Mann überreden lassen haben. einen Hund anzuschaffen. „Heute wäre ein Leben ohne Hund möglch aber nicht mehr denkbar“ (Spruch on Heinz Rühmann)

  3. Anton Teufl at 7:20

    Da ich nun schon seit vielen Jahren sammle, habe ich schon etliche Briefmarken gefunden, die Fehler aufweisen. Diese stammen einerseits von der Drucktechnik (also Plattenfehler etc.), andererseits auch von der Darstellung, über die ich mich oft amüsiere. Als Beispiel nenne ich die nennwertlosen Freimarken Österreichs aus 2012, bei denen der Grafiker mit den Landesgrenzen der Nachbarstaaten seine liebe Not hatte 🙂

  4. Danner F.O. at 9:07

    mein größter Fehler war, daß ich vor ca. 3 Jahren mit dem Sammeln von Plattenfehlern begonnen habe. Heute ist es zu einer echten Sucht geworden. Es macht immer wieder Spaß was Neues zu entdecken. Deshalb würde ich mich über den aktuellen Plattenfehlerkatalog von Philotax sehr freuen, da meiner schon ein paar Jahre alt ist.

  5. Hermann Roser at 9:17

    Philatelie: Alle Fehler, die klugen Damen und Herren trotz aller Kontrollen und Endkontrollen passieren; wie aktuell das zweite Gespann beim Motiv „Lindauer Bote“ (6 statt 8 Beine)
    Privat: Fällt mir nichts ein, es sind einfach zu viele 🙂

  6. Stefan F at 9:33

    Die größte Freude ist es nach einigem Suchen an einem trüben Sonntagnachmittag mal wieder einen Plattenfehler in den eigenen Marken zu finden. Was wäre da nicht besser als der neue Plattenfehlerkatalog als guter Begleiter …

  7. Hilal Türe at 9:46

    Der größte Fehler in meinem Leben war, Jura zu studieren, obwohl ich schon immer Kunstgeschichte studieren wollte. Allerdings habe ich während des Studiums die Liebe meines Lebens kennengelernt und inzwischen geheiratet. Und das war die beste Entscheidung in meinem Leben.

  8. Sabrina at 10:15

    Ich habe mal bei einer großen Firma Haargel gewonnen, hab es ausgepackt und den Karton entsorgt. Vorne am Paket hat noch der Lieferschein geklebt. Irgendwie hat es mich aber nicht in Ruhe gelassen, also nochmal an die Mülltonne und vorne den Briefumschlag mit dem Lieferschein aufgemacht. Ja, da war ein Lieferschein und hinten dran Fußballtickets für FC Bayern München. Da war die Freue groß.

  9. Rüdiger at 10:36

    Fehler machen wir alle, früher oder später, aber der größte Fehler war, mit der Philatelie anzufangen, diese Sucht ist unheilbar und wird mich bis an das Lebensende begleiten …

  10. Holger Hermann at 10:45

    Philatelistisch haben mir die größte Freude zwei ganz unspektakuläre Fehler gemacht, aber es waren die ersten, auf die ich in meiner Sammlung gestoßen bin: ein Schmitzdruck bei Bund Mi. Nr. 1960 und eine Verzahnung bei Bund Mi. Nr. 1657. Seitdem kann ich es nicht lassen genauer hinzuschauen und Fehler zu suchen 😉

  11. Michael Ludwig at 10:49

    Mein groeßter Fehler war,dass ich vor 50Jahren als Kind meine Briefmarkensammlung fuer`n Appel und `n Ei weggegeben habe.Dass ich 20Jahre spaeter wieder angefangen habe zeigt,dass ein vom Philatelie-Virus infizierter nicht mehr davon loskommt.

  12. Hans-Gert Wübbels at 10:53

    Große Freude bereitet mir die IRAN-Abart Mi.2593 Marken-Kopfsteher auf Brief echt gelaufen, die ich aufgrund eines Beitrages in der DBZ 23/96 entdeckt hatte. Der Brief mit der Abart ziert noch heute meine Sammlung.

  13. Joachim Benstein at 11:04

    Der größte Fehler ist, dass der Tag nur 24 Stunden hat. Wenn ich mich mit den Briefmarken beschäftige fliegt einfach die Zeit und alles übrige /Familiem Essen, …) leidet darunter.

  14. Mechthild at 12:24

    Ich freue mich immer wenn ich Post bekomme (Päckchen, Pakete oder Briefe) wenn die Briefmarken nicht abgestempelt sind. Das kommt sehr oft vor. Dann löse ich die Marke und verwerte sie bei meiner nächsten Sendung. Gerade gestern wieder passiert. 🙂

  15. Achim at 13:21

    Größter Fehler war es, mein Motorrad (Bj.1978) zweimal in die Werkstatt zu geben.
    1. Inspektion vor Garantieablauf: Danach war es nicht möglich vom Hof zu fahren. Angeblich war der Vergaser verdreckt, den ich dann auch noch selbst ausbauen sollte. In Wirklichkeit waren Zündung und Ventile völlig verstellt.
    Konsequenz: nie wieder!
    2. 30 Jahre später gab es ein tolles Angebot zur Generalinspektion mit TÜV incl. Abholung etc. das mich von meinem Vorsatz abbrachte. Was geschah?
    – Beim ausladen ein Sturz und eine deftige Beule im Tank
    – Bei der Probefahrt legte sich der Fahrer lang…Also, besser nie wieder in die Werkstatt

  16. Harald at 13:45

    Einen großen Fehler habe ich gleich zu Beginn meiner Briefmarkensammelzeit mit 11 Jahren gemacht als ich die ersten Jahre die postfrischen Neuausgaben mit Klebefalzen ins Vordruckalbum geklebt habe. Als mir dann dieser Fehler bewußt wurde, habe ich versucht, die Marken durch Abstempelung bei der Post zu „retten“. Leider waren da schon etliche Ausgaben nicht mehr postgültig.

  17. Christa at 15:01

    Mir reicht der Fliegenschiss der Fruchtfliegen im Spätsommer auf der Fensterscheibe, da suche ich nicht noch den „Fliegenschiss“ auf meinen Briefmarken.
    Ich freue mich über die „Fehler“ des Bestückers von Wühlkisten, der philatelistische Besonderheiten übersehen hat, die ich dadurch für kleines Geld kaufen kann.

  18. Martin at 15:04

    Hallo, mein größter philatelistischer Fehler war zu lange am Versandstellenabo festgehalten zu haben. Und die richtige Enrscheidung dadurch zu Beginn der €-Zeit dann auszusteigen.

  19. Michael der Erste at 15:05

    Neulich habe ich für 50 Cent den FDC DDR 593/4 mit dem zurückgezogenen Bertold Brecht-SST aus einer Grabbelkiste gezogen. Der Besuch dieses Tauschtags hat sich für micht gelohnt.

  20. Melanie G. at 15:17

    Den Weihnachtsblock aus der deutsch-spanischen Gemeinschaftsausgabe habe ich auf dickerem Papier gefunden. So hat er gleich den 10-fachen Wert gegenüber der anderen Variante. Das ist zwar kein Fehler, aber auch hier hat sich das genauere Hinsehen für mich gelohnt.

  21. Olaf at 16:59

    in Irland mal falsch abbiegen, plötzlich ist man auf einem breiten, menschenleeren Strand und kann sich frei die Richtung aussuchen (kreischende Frauen auf der Rückbank) ….
    Lombardei-Venetien Nr. 6 II kaufen und daheim festellen, daß es die Type I ist …..
    der Glaube meiner Frau, ich könnte an einem Nachmittag meine Briefmarken durchsortieren …

  22. tobias at 17:13

    Das ich im WM Spiel Deutschland -Brasilien nicht auf Deutschland getipt habe war sicherlich ein Fehler ( und kostete mir 50€ ) über das7:1 und das wir Weltmeister wurden hab ich mich dann doch gefreut

  23. Lothar M. at 18:30

    Ein Fehler auf einer gestempelten 10Pf Marke der Posthornserie der sich dann aber als Druckzufälligkeit heraus stellte. Viele Kontakte die damals zu anderen Sammlern entstanden werden heute noch gepflegt.

  24. Sebastian Pissarczyk at 20:32

    DER BESTE EINKAUF MEINES LEBENS… EVER … EVER … EVER

    Es war eine dieser Sonntage, an dennen die Familie sich „aufraft“, die heiligen Hallen des Castle HOME zu verlassen, um etwas in der Fremde zu unternehmen…

    Meine Eltern wollten sich auf machen nach Bad Neuenahr… Eigentlich hatte ich diesmal überhaupt keine Lust auf einen Familienausflug, erst recht nach Bad Neuenahr 😉

    So schlenderten wir durch die Gassen, vorbei an Geschäften Ständen und Fachwerkhäusern -SONTAGSTOURIST-RENTNER-OASE halt…

    Doch ein Trödel- / Antiquitäten- Händler-Laden erweckte etwas meine Aufmerksamkeit .. deshalb ging ich mit meinen Eltern hinein… wir schlenderten durch die Gänge … Da fiel mein Auge auf eine kleine, aber feine Nofretete- Staue .. eben ETWAS, was das ÄGYPTEN – FAN -HERZ begehrt…

    drum drehte ich das gute Stück um, um nach dem Preis zu schauen .. in gespannter Erwartung .. 28,00 … gut, etwas überm Budget, aber Vollmetall, schwer, vergoldet und handgefertigt in Italien , also ein angemessener Preis … drum war die Kaufentscheidung wenige Sekunden später gefällt…

    So ging wir alle gemeinsam zur Kasse Ich wollte gerade bezahlen, als wir die Verkäuferin gemeinsam darauf hin wiesen, dass das Preisschild ja noch den DM-Preis anzeigt. Somit halbierte sich der Preis auf 14,00 Euro… Sie stimmte zu, dass 28,00 DM ja dann in etwa 14,00 Euro bedeuten, während sie das Preisschild noch begutachtete…

    Zufrieden und glücklich eine Schnäppchen gemacht zu haben, verliessen wir den Laden und später sschließlich Bad Neuenahr,…

    Was für ein wahres Schnäppchen ahnte ich und meine Eltern zu diesem Zeitpunkt noch nicht…
    ;:-)

    Zuhause angekommen begutachteten wir das gute Stück noch eingängiger, und da fiel uns die Kinnladen runter… Spass .. traf uns die Verwunderung…

    Den nicht nur wir als ehrliche Häute, sondern auch die Verkäuferin hatten den größten Fehler unseres Lebens gemacht…

    Denn auf dem vergilbten, alten Preisschild war mit der Zeit die Eins vor der 28 fast zu Gänze verschwunden… somit haben wir eine Staue in Händen gehalten,

    die einmal 128 DM kostete, für 28 DM angepriesen und einen DM-EURO-Rabatt von 50% erhalten, also

    unfassbar unglaubliche 14 Euro bezahlt…

    Mit weitem, weitem, weitem,… Abstand der beste Einkauf meines Lebens…!!!

    tja,…

    P.S.:

    Man hält mir ja von elterlicher Seite bis heute vor, dass ICH ja GAR NICHT MIT wollte… 😉

  25. Bernd Hennel at 22:37

    Bei einer Hausaufgabenausarbeitung in der Schule die BRD-Briefmarken 578-581 zur optischen auf-
    peppung verwendet zu haben. Seit diesem Zeitpunkt bin ich als Sammler deutscher bzw. von Tierbriefmarken dabei. Meine Ausarbeitung erhielt damals übrigens ein dickes Lob des Lehrers.

  26. Jan W. at 23:09

    Ein Fehler war der Verkauf der Briefmarkensammlung meines Uropas, da zu diesem Zeitpunkt nicht ersichtlich war dass ein weiterer verrückter Briefmarkensammler in der Familie heranwächst. Trotzdem bereit es mir Freude zu hören, dass ich nicht der einzige in der Familie bin, der sich für Briefmarken interessiert.

  27. Bernd Tack at 23:42

    Ich habe seit Jahrzehnten einige Marken vom Norddeutschen Bund, Okkupationsgebiete. Man sagte mir, es seien alles Nachdrucke. Als ich nun einen Spezialkatalog Deutschland erwarb und nach einiger Zeit auf diese Marken zurückkam, erfuhr ich den Unterschied der Originalmarken zu den Nachdrucken an Hand der Diagonale über die jeweilige Marke. Ich stellte nun fest, dass sich darunter eine echte Marke der Type II der 5 Centime befand. Man kann für den ungebrauchten Wert, eine Michelnotierung von 2 800 € für die Farbvariante der Michel-Nr. 4 aa herauslesen. Interessant sind die verschiedenen Farbvarianten dieser Ausgaben, wie man überhaupt in den Jahren zum Ende des 19. Jahrhunderts bei deutschen Marken gern sucht, wenn man mehrere portogleiche Ausgaben in seiner Sammlung findet !

  28. Jürgen Tandler at 23:59

    Bei einer Auktion habe ich einen Karton Bücher ersteigert und dachte bei der Durchsicht der Preis zu hoch gewesen war, ich also einen Fehler gemacht habe, doch dann lagen in einem Buch Propagandakarten der HJ, mit einem schönen Wert.

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