Sichergestellte Falschstempel

Angeblich aus Bremen stammt dieser Falschstempel (Abb. Felzmann).

Angeblich aus Bremen stammt dieser Falschstempel (Abb. Felzmann).

Mehr als 40 Falschstempel konnte Ulrich Felzmann aus dem Verkehr ziehen. Ein Besucher hatte sie in einem Wuppertaler Park gefunden. Felzmann überzeugte seinen Gast davon, die Falschstempel dem Auktionshaus zum Zwecke der Fälschungsbekämpfung zu überlassen. Die Auswertung übernahm Axel Dörrenbach, kaufmännischer Leiter bei Felzmann und Experte im Verband Philatelistischer Prüfer. Er stellte die Fälschungen ins Internet, sodass jeder Sammler nachschauen kann, wo die Gefahr lauert. Deutliche Gebrauchsspuren zeigen die aus Metall oder Hartkunststoff hergestellten Stempel der Deutschen Reichspost, der Deutschen Post im Vereinigten Wirtschaftsgebiet beziehungsweise der Deutschen Bundespost, der Französischen Zone und des Saarlandes, der Deutschen Post der DDR, der Schweizerischen sowie der Liechtensteinischen Post. Abschläge von ihnen sind gefährlicher als von Berliner Gummistempeln, deren Abdrucke den meisten Sammlern zweifelhaft erscheinen dürften. Dem Anschein nach wurden sie bislang auch nicht gebraucht.


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Verfasst von: Torsten Berndt

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