Äsche, Barbe und Stör auf nassklebenden Briefmarken

Äsche, Barbe und Stör kommen am 6. August auf nassklebenden Marken an die Schalter. Die Sonderpostwertzeichen erscheinen in der Reihe „Für die Jugend“ mit folgenden Werten: „Die Äsche“ à 62 Cent + 30 Cent Zuschlag, „Die Barbe“ à 85 Cent + 40 Cent Zuschlag sowie „Der Stör“ à 145 Cent + 55 Cent Zuschlag.

Das dazu von der Deutschen Post ausgegebene Markenset mit den Fischen beinhaltet einen nassklebenden Zusammendruck von sechs Sonderpostwertzeichen: fünfmal „Die Äsche“ à 62 Cent + 30 Cent Zuschlag sowie einmal „Der Stör“ à 145 Cent + 55 Cent Zuschlag sowie zwei Zierfelder. Das Markenheft kostet 6,60 Euro (inklusive 2,05 Euro Zuschlag für den guten Zweck).

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Die drei Fische der heimischen Fließgewässer sind typische Vertreter dreier Lebensräume. Die Äsche ist Leitfisch einer Region im Oberlauf, in der das Wasser kühl und sauerstoffreich ist. Die bis zu 50 Zentimeter lange silberne Verwandte der Lachse ist gut durch ihre verlängerte Rückenflosse erkennbar, die sogenannte Äschenfahne. Die Tiere sind anspruchsvoll, denn die Gewässer, in denen sich Äschen wohlfühlen, müssen sehr sauber sein. So werden sie selten als Speise angeboten. Doch wenn, dann fällt dem Koch vor der Zubereitung der leichte Thymianduft auf, auf den ihr lateinischer Namen Thymallus thymallus verweist.
Die Barbe liebt es weich und schlammig, denn so ist das Flussbett im oberen Mittellauf beschaffen, wo die Fische anzutreffen sind, wenn sie nicht im Frühjahr in Schwärmen flussaufwärts zum Laichen wandern. Allerdings findet man die Barbe, erkennbar an golden und grünlich schimmernden Flanken, kaum tagsüber, da sie erst in der Dämmerung auf Nahrungssuche gehen.
Die Störe verbringen einen Großteil ihres Lebens im flachen Brackwasser der Mündungen und küstennahen Flachwasser, doch zum Laichen ziehen sie in die Mittel- und Oberläufe. Im flachen Brackwasser jagen die urtümlichen Tiere nach Würmern, Mollusken, Krebsen und Fischen. Zu ihren Merkmalen zählen die Knochenplatten in der Haut und ein überwiegend knorpeliges Skelett. Der Atlantische und der Europäische Stör, beide etwa zwei bis drei Meter lang, waren früher in Rhein, Elbe und Oder zu finden. Rücksichtslose Befischung, die Verschlechterung der Wasserqualität und die Verbauung von Wanderwegen und Laichplätzen hat zum Rückgang der Bestände geführt.

Entworfen hat Marken, Bogenrand und Stempel Werner Hans Schmidt aus Frankfurt/Main. In der Bundesdruckerei in Berlin werden die Marken auf gestrichenem, weißem und fluoreszierendem Postwertzeichenpapier im Mehrfarben-Offsetdruck erstellt.

Das Set ist nicht in den Filialen der Deutschen Post erhältlich, sondern wird über das Versandzentrum in Weiden verkauft oder ist direkt bei der efilale erhältlich. Bestellung unter Telefon: 0961/3818-3818 oder Fax: 0961/3818-3819.


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Nordarabien und Iran 2017 (ÜK 10.1)

ISBN: 978-3-95402-208-3
Preis: 89,00 €
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Verfasst von: Verena Leidig

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