Segel, Degen und Kanonen

Segel, Degen und Kanonen

Das schwedische Kriegsschiff „Prinsessan Hedvig Sofia“ wurde im Großen Nordischen Krieg 1700 gegen Kopenhagen und 1710 in einem Seegefecht eingesetzt. Schließlich wurde das Flaggschiff des schwedischen Verbandes 1715 in die Seeschlacht bei Fehmarn verwickelt und beschädigt. Da keine Aussicht auf Flucht bestand, wurde sie am Ausgang der Kieler Förde versenkt, um sie nicht den Dänen übergeben zu müssen. Masten wurden gekappt, Kanonen und Geschosse über Bord geworfen und die „Prinsessan“ wurde auf Grund gesetzt. Die weiteren Schiffe der Flotte wurden den Dänen übergeben.
Fast 300 Jahre ruhte das Schiff auf dem Meeresgrund. 1970 entdeckte ein Berufstaucher zwei Kanonen und 2008 wurde das Wrack gefunden. Heute steht es unter Denkmalschutz und soll nicht gehoben werden.
Aus Anlass des 300-jährigen Jahrestages der Selbstversenkung des schwedischen Flaggschiffes am 25. April 1715 vor der Einfahrt zur Kieler Förde findet am 12. September von 10 bis 16 Uhr ein Aktionstag im Schloss Gottorf in Schleswig statt. Veranstalter ist der Verein Schleswiger Briefmarkensammler. Namenspatronin für das Flaggschiff war die schwedische Prinzessin Hedvig Sofia. Sie heiratete 1698 den Herzog Friedrich IV. von Schleswig-Holstein-Gottorf.
Vor Ort ist ein Sonderpostamt mit einem Sonderstempel zur internationalen Ausstellung auf Schloss Gottorf „Von Segeln, Degen und Kanonen – Der Untergang der ,Prinzessin Hedvig Sofia‘“. Mit der Mitgliedskarte des BDPh erhalten Philatelisten an diesem Tag ermäßigten Eintritt in die Ausstellung, die noch bis zum 4. Oktober zu sehen ist. Informationen und Bezugsadresse für die Ganzsache und für Marken Individuell: Verein Schleswiger Briefmarkensammler, Bussardhorst 14, 24837 Schleswig, Telefon 04621/52716 oder per E-Mail: w-thielking@versanet.de.


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Verfasst von: Verena Leidig

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