Tipp fürs Wochenende: Briefmarkenausstellung Merseburg 2016

Tipp fürs Wochenende: Briefmarkenausstellung Merseburg 2016

Für ihre Zaubersprüche ist die Stadt Merseburg berühmt: Die Handschrift mit althochdeutschen Texten, um das 10. Jahrhundert entstanden, wurden in der Domstiftsbibliothek entdeckt, ein Faksimile kann dort besichtigt werden. Die magischen Sprüche sollen von Fesseln befreien und verletzte Beine von Pferden heilen. Doch die Stadt aus Sachsen-Anhalt hat noch einiges mehr zu bieten. So findet an diesem Wochenende die „Merseburg 2016“, eine Briefmarken-Wettbewerbsausstellung im Rang 3, im historischen Ständehaus statt. Gezeigt werden neben Briefmarken und postalischen Belegen auch Merseburger Ansichten auf Fotografien sowie Zinnsoldaten. Die Ausstellung des Merseburger Briefmarkenvereins 1898 ist am Samstag, 23. April, von 9 bis 17 Uhr und am Sonntag, 24. April, von 9 bis 15 Uhr geöffnet.

Schmuckumschlag und Stempel

Zu diesem Anlass erscheint ein Schmuckumschlag, auf dem die Ladegast-Orgel des Merseburger Doms abgebildet ist. Die romantische Orgel wurde vor 150 Jahren fertiggestellt. Das in zwei Etappen 1855 und 1866 erbaute Instrument war seinerzeit die größte Orgel Deutschlands. Hinter einem barocken Prospekt von etwa 1700 baute Ladegast ein vollständig neues Werk ein, das aus 81 Registern mit vier Manualen und Pedal sowie fast 5700 Pfeifen besteht.Sonderumschlag: 150 Jahre Ladegast-Orgel Merseburg

Der Sonderstempel, den das „Erlebnis: Briefmarken“-Team abschlägt, würdigt den Erbauer der Orgel Friedrich Ladegast (1818 – 1905). Eine Briefmarke Individuell zu 70 Cent mit Ansicht der Orgel wird ausschließlich auf dem Schmuckumschlag abgegeben. Zum Rahmenprogramm der Ausstellung gehören eine Führung durch den Merseburger Dom mit Präsentation der Orgel und eine Stadtführung.

Treffen der Arbeitsgemeinschaften

Die Arbeitsgemeinschaften Musik, Nordische Staaten, Poststempelgilde und Neues Handbuch der Briefmarkenkunde halten im Rahmen der Veranstaltung ihre Jahreshauptversammlungen ab. Drei philatelistische Händler sind ebenfalls vor Ort.

Kontakt und Bezug des Schmuckumschlags: Merseburger Briefmarkenverein 1898, Dr. Jürgen Glietsch, Lahnweg 4, 06217 Merseburg, Tel. 03461 / 506160, E-Mail: glietmer@t-online.de, Internet: merseburger-briefmarkenverein.com

Weitere aktuelle und zukünftige Veranstaltungen finden Sie auf den Seiten Treffpunkte, Vorträge, Jugend-Treffpunkte und Auktionskalender.


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Verfasst von: Verena Leidig

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