Briefmarke der Woche: Obst und Gemüse vom Postschalter

Briefmarke der Woche: Obst und Gemüse vom Postschalter

Frisches Obst und Gemüse lockt ab dem Frühsommer wieder in allen Formen und Farben an den Marktständen oder den Verkaufsflächen in Supermärkten. Bunt und frisch lädt es zum Kauf und Verzehr ein – da will sich auch die japanische Post ein Stück vom frühsommerlichen Frischekick abschneiden und veröffentlicht am 20. Mai neue fruchtige Briefmarken.

In Japan gibt es Obst und Gemüse am Postschalter.

In Japan gibt es Obst und Gemüse am Postschalter.

In der Themenreihe „Obst und Gemüse“ gibt es zum sechsten Mal Kartoffel und Co. an den japanischen Postschaltern. Die neuen Briefmarken erscheinen in den Wertstufen 5 x 52 Y und 5 x 82 Y, jeweils im 10er-Kleinbogen.
Die Briefmarkenmotive zeigen Aufnahmen von Sorten, die in der japanischen Küche eine wichtige Rolle spielen. Dort stehen jedoch nicht nur Exoten auf dem Speiseplan. Die meisten sind auch in unseren heimischen Breiten zu finden: Kartoffel, Kürbis, Paprika, Ackerbohne oder Blaubeere könnten auch Briefmarken aus Deutschland zieren.
Typisch asiatisch hingegen ist die Natsumikan. Diese Zitrusfrucht ist eine Mischung aus Granatapfel und Mandarine und stammt aus dem Süden Japans. Mit den Zitruspflanzen verwandt sind auch Kumquats. Sie werden auch Zwergorangen oder Zwergpomeranzen genannt.
Auch der japanische Ingwer ist speziell: Bei ihm gelten vor allem die eingelegten Knospen als Spezialität. Perilla ist eines der wenigen bekannteren japanischen Kräuter und gilt als Heilkraut.

Luxusobst aus Japan

Doch Obst kann in Japan ziemlich teuer werden. In dem Land der aufgehenden Sonne werden frische Lebensmittel nämlich gerne verschenkt: In den Geschenkkörben zu geschäftlichen Anlässen, Geburten, Geburtstagen oder einfach auch als Gastgeschenk liegen jedoch keine Bananen und Tomaten, sondern richtig teures Obst.
Die Preise für das Luxusobst haben es allerdings in sich. Eine besonders gute Melone kann etwa 170 Euro kosten, eine Mango gibt es für bis zu 150 Euro und Äpfel für 75 Euro. Japaner geben zwar im Vergleich zu anderen Ländern mehr Geld für Lebensmittel aus, doch nur die besten Früchte erzielen diese absoluten Spitzenpreise.
Dafür gibt es umfassende Beratungen zu jeder einzelnen Frucht, die nach dem Kauf aufwändig verpackt wird. Darauf haben sich inzwischen diverse Supermärkte spezialisiert. Verursacht werden diese hohen Preise durch aufwändige Zucht und individuelle Pflege. Melonen werden zum Beispiel mit dem Wachstum zur Sonne gedreht, poliert und mit Wassernebel besprüht. Außerdem werden sie täglich mit den Händen gerieben, damit sie eine bestimmte Musterung erhalten.
Inzwischen hat Japan die Herstellung von Luxusobst weiter ausgebaut und exportiert die kostbaren Früchte auch in andere Länder. Auch wenn die Preise für Luxusobst den Geldbeutel belasten, sind sie auf jeden Fall eine gesunde Alternative zu den sonst üblichen Pralinen und Alkoholgeschenken.


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Verfasst von: Katrin Westphal

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