Briefmarke der Woche: Heißer Sommer und Traumstrände

Briefmarke der Woche: Heißer Sommer und Traumstrände

Zwölf Sonnenstunden am Tag – das ist im Sommer in Israel nichts Ungewöhnliches. Obwohl Israel das gleiche Klima wie Mitteleuropa hat, ist die Sommerzeit dort extrem. Dann fällt fast kein Regen und vom wolkenlosen Himmel strahlt täglich die Sonne. Israel ist zwar nur halb so groß wie die Schweiz, kann aber dafür mit den Küsten von drei unterschiedlichen Meeren aufwarten. 270 Kilometer des Heiligen Landes verlaufen nämlich am Wasser und versprechen Badeurlaub pur.

Die Sommerzeit lässt sich in Israel am besten am Strand genießen.

Die Sommerzeit lässt sich in Israel am besten am Strand genießen.

Der Sommer kommt auch zur israelischen Post. Ab dem 21. Juni gibt es eine sommerliche Briefmarke, die perfekt zur Ferienzeit passt. Zu dem Thema „Jahreszeiten in Israel. Sommer“ zeigt sie ein Motiv aus dem Kinderfernsehen: Ein Junge sitzt mit seinem Hund am Strand und schaut auf das Meer. Flip Flops, Wasserball und Muscheln im Sand unterstreichen das Motto „Sommer“. Die Briefmarke erscheint im Wert von 4.10 NIS und hat einen anhängenden Tab.
Im Hochsommer wird es in Israel richtig heiß. Dann steigen die Temperaturen auf gut 30 Grad, in einigen Regionen kann es sogar 40 Grad und mehr werden. Die Übergangszeiten zwischen Frühjahr und Winter dauern nur etwa sechs Wochen. Die Hauptjahreszeit ist in Israel der Winter, wobei im November an einigen Stellen durchaus noch gebadet werden kann.
Israel ist am östlichen Mittelmeer gelegen und grenzt an Libanon, Syrien, Jordanien und Ägypten. Die Hälfte Israels besteht aus Wüste. Wenn zum Anfang und zum Ende des Sommers die Sharav-Winde über das Land ziehen, wird es durch diese Wüstenwinde richtig heiß.
Die Sommer sind vor allem an der Küste heiß und schwül, eine leichte Abkühlung verschaffen nur die Meeresbrisen. An drei Meeren grenzt das Heilige Land: Mittelmeer, Rotes Meer und Totes Meer, wobei letzteres als größter Salzsee der Welt ein Binnensee ist.
Sogar im November kann in Tel Aviv die Wassertemperatur durchaus 27 Grad betragen, weil die Sommersonne das Mittelmeer auf diese Badewannentemperatur gebracht hat. Das genießen allerdings nur die Urlauber, Israelis sind ab Mitte Oktober in der Regel nicht mehr im Wasser zu sehen.

Drei traumhafte Küsten

Tel Aviv hat einen 14 Kilometer langen Sandstrand, der in Gebiete aufgeteilt wurde, die unterschiedlicher nicht sein können. Zum religiösen Strand haben beispielsweise nur orthodoxe Juden nach Geschlechtern getrennt Zutritt. Außer Sonnabend, denn am Shabbat dürfen Juden aus religiösen Gründen nicht baden.
Kunterbunt geht es hingegen am Frishman Strand zu: Morgens schwimmen dort Rentner, vormittags Mütter mit ihren Kindern und zum Abend trudeln junge Leute ein, um dort Matong zu spielen, das eine Art Volleyball und israelischer Nationalsport ist.
Vor dem Hilton Strand wurden Wellenbrecher installiert. Dadurch ist das Wasser dort sehr ruhig und dieser Strand bei Schwimmern besonders beliebt. Schwimmen ist dort sogar nachts bei Flutlicht möglich.
Das Tote Meer ist nicht nur der tiefste Punkt der Welt, sondern auch das größte Open-Air-Spa: Das Wasser hat einen Salzgehalt um die 30 Prozent. Nach einem Bad reiben sich die Besucher meistens mit dem mineralhaltigem Schlamm ein, um von den Heilungskräften des Toten Meeres zu profitieren.
Das Rote Meer ist ebenfalls nicht nur während der Ferienzeit ein großer Anziehungspunkt für Urlauber aus aller Welt. Es gilt als Taucher- und Kiter-Paradies, die auf der Suche nach farbenprächtigen und exotischen Fischen sind. Doch der eigentliche Schatz des Roten Meeres ist sein Korallenreichtum.
In Israel gibt es ebenfalls die Sommerzeit. Die orientiert sich allerdings an den jüdischen Feiertagen: Pessach wird zwischen Ende März und Anfang April gefeiert und das jüdische Neujahrsfest Rosch haSchana im Herbst begangen. Der Tag der Uhrenumstellung kann sich also durchaus von denen in Mitteleuropa unterscheiden.
Doch jetzt genießen die Israelis erst einmal den Sommer, und das gerne in vollen Zügen. Trotz Quallenplagen, die immer wieder die israelischen Küsten befallen, und strenger Bademeister, die an den Stränden lauern.


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Verfasst von: Katrin Westphal

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