Zinnober Zacke surft

Zinnober Zacke surft

Dr. Phil ist ja nun auch schon lange im Internet. Ich vermute mal, er ist online, seit es Online-Auktionen gibt. Mir ist neulich aufgefallen, dass die Suchergebnisse von Google bei Dr. Phil andere sind, als auf meinem Notebook. Besonders bei Philatelie-Themen sind die Suchergebnisse bei Dr. Phil anders. Auch die automatische Vervollständigung der Eingabe im Suchformular liefert bei ihm andere Vorschläge als bei mir. Dr. Phil ist ja nun auch schon lange im Internet. Ich vermute mal, er ist online, seit es Online-Auktionen gibt. Mir ist neulich aufgefallen, dass die Suchergebnisse von Google bei Dr. Phil andere sind, als auf meinem Notebook. Besonders bei Philatelie-Themen sind die Suchergebnisse bei Dr. Phil anders. Auch die automatische Vervollständigung der Eingabe im Suchformular liefert bei ihm andere Vorschläge als bei mir.Seit unserem Medientag in der Schule kann ich mir das aber auch gut erklären: Google merkt sich, wonach ich suche und wonach andere Leute suchen, macht mir daraus Vorschläge und liefert mir auch Ergebnisse, die zu meinen vorherigen Recherchen passen.

Google und die Philatelie

Im Internet findet man auch ­falsche Informationen: Briefmarken mit den Fingern anzufassen, ist kein guter Ratschlag!

Es ist auch ganz interessant, was Google da so vorschlägt. Natürlich drehen sich viele Vorschläge um den Wert, den Kauf und den Verkauf von Briefmarken. Leider wird „Briefmarken sammeln“ u.a. mit „out“ ergänzt.  Wenn ich „Wie sammelt man“ eingebe, kommt auch gleich der Vorschlag „Wie sammelt man Briefmarken“. Das Ergebnis sind mehrere qualitativ hochwertige Seiten, die sich genau mit diesem Thema beschäftigen. Einer der ersten Links ist http://de.wiki how.com/Briefmarkensammeln. Unser erster Eindruck war total positiv, ein sehr nett illustrierter Artikel über Briefmarkensammeln? Cool. Doch der positive Eindruck verflog ganz rasch. Ich habe Dr. Phil noch nie so außer sich erlebt. Besonders krass fand er, dass lose Briefmarken erst mit der Hand angefasst werden, dann im Wasserbad aber mit der Pinzette hantiert wird. Und zu allem Überfluss werden die abgelösten Briefmarken dann auf einer Papierserviette getrocknet.Also Dr. Phil und ich machen das genau umgekehrt. Trockene Briefmarken fassen wir immer mit der Pinzette an, feuchte mit der Hand. Und Briefmarken werden im Trockenbuch getrocknet (oder bei Dr. Phil in seiner elektrischen Profi-Trockenpresse).

Google schlägt Suchanfragen vor. Einige Suchmaschinen machen keine Suchvorschläge, speichern aber auch keine Daten über die Benutzer.

Dr. Phil war wirklich fassungslos über diesen Artikel. Aber so ist es halt im Internet: Man muss die Informationen schon richtig einordnen können. Das Projekt wikihow ist genauso wie Wikipedia ein Projekt, in dem Freiwillige Texte schreiben. Den Text hätte ich ja gleich korrigieren können, aber ich kann nicht so gut zeichnen, dass ich die Fehler in den Bildern beheben könnte.

Text: Zinnober Zacke

Dr. Phil informiert:
Es ist schon klasse, wenn die Suchmaschinen so mitdenken und sich den Nutzerinnen und Nutzern anpassen. Aber irgendwie ist das auch wieder beängstigend. Eigentlich will ich nicht, dass irgendwer weiß, wonach ich suche. Es gibt alternative Suchmaschinen, die genauso einfach zu bedienen sind wie
z. B. Google, aber keine personenbezogenen Daten speichern. Besonders interessant sind hier www.startpage.com und www.duckduckgo.com. Probiert die doch mal aus. Das Internet ist eine tolle Sache. Aber unser kleiner Test hat deutlich gemacht, dass man schon aufpassen muss, wo man sich informiert und man nicht der erstbesten Seite vertrauen sollte.


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Verfasst von: Stefan Liebig

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