Briefmarke der Woche: Vamos a comer algo…

bc Capital Gastronomia 2015_b2m0.aiS√≠. Es gibt tats√§chlich noch mehr als Tapas in der spanischen K√ľche. Und daher hat die spanische Correos beschlossen, in ihrer diesw√∂chigen Emission zwei kulinarische Hauptst√§dte vorzustellen: Vitoria und C√°ceres. Die Briefmarken erscheinen am 28. Januar.

Vitoria ist die Hauptstadt der spanischen autonomen Region Baskenland und der Provinz Araba und wird im baskischen Gasteiz genannt. Daher ist auch der offizielle Name der Stadt die zusammengesetzte Doppelform Vitoria-Gasteiz. In der Stadt mit ihren knapp 250.000 Einwohnern hat sich eine beachtlich hohe Anzahl an erstklassigen Restaurants etabliert. Neben hochwertigem Rotwein aus der Region Rioja werden hier einige Spezialit√§ten der baskischen K√ľche sowie Kulinarisches aus den Nachbar-Regionen Kastilien und La Rioja serviert. Vitoria war kulinarische Hauptstadt Spaniens im vergangenen Jahr.

Eine Besonderheit sind die Pinchos, kleine aber aufwendig belegte Broth√§ppchen, die zu einem Getr√§nk nebenbei verzehrt werden. Die Pinchokomponenten werden mit Zahnstochern zusammengehalten und am Ende bezahlt man die Anzahl der Zahnstocher auf dem Teller. In Vitoria-Gasteiz werden regelm√§√üig ganze Pincho-Wettbewerbe durchgef√ľhrt, um die beste Pincho zu k√ľren.

Neben diesem ‚Äěbesseren‚Äú Tapa sollen auch Konditoreiwaren aus der Stadt und die lokale Nachspeise Goxua ganz besonders genussvoll sein. Letzteres ist ein mit Karamell √ľberzogener Pudding mit einer Schicht Sahne und einer Schicht Kuchenteig.

C√°ceres ist die Hauptstadt der Provinz C√°ceres der Autonomen Region Extremadura in Spanien und besitzt eine Altstadt, welche mit ihren maurischen Stadtmauern dem UNESCO-Welterbe angeh√∂rig ist. Die kleine Stadt mit ihren 95.000 Einwohnern ist zur diesj√§hrigen kulinarischen Hauptstadt Spaniens erkoren worden und umgeben von zahlreichen Korkeichenhainen, die den wichtigen Rohstoff ‚ÄěWeinkorken‚Äú f√ľr die Winzerzunft liefern.

Gastronomische Spezialit√§ten aus der Region sind vorwiegend Produkte vom Schwein und Sch√§fergerichte, welche die Grundlage der reichen kulinarischen Tradition der Gegend bilden. So die Pata Negra (zu deutsch: Schwarzklauenschinken), ein Schinken, der in seinem Geschmack dem italienischen Parma-Schinken in nichts nachsteht. Der eigent√ľmliche Name ist auf die schwarzh√§utigen iberischen Hausschweine zur√ľckzuf√ľhren. Allerdings ist der Begriff nicht wirklich erlaubt, da nicht alle Schweine schwarze Klauen haben. Die Pata Negra ist letztlich ein spezieller Jam√≥n Ib√©rico.

Ebenfalls bekannt aus der Region ist eine cremige Schafsk√§sesorte, die unter dem Namen Torta del Casar bekannt ist. Der K√§se wird ausschlie√ülich aus Milch von Merino- und Entrefino-Schafen hergestellt, die mit pflanzlichem Lab von der wilden Gem√ľseartischocke zur Gerinnung gebracht wird. Im Inneren ist der K√§se weich bis fl√ľssig und von sehr intensivem Geschmack. Der K√§se wird daher mit einem L√∂ffel ausgel√∂ffelt und zu den zahlreichen Schweinefleisch-Gerichten der Region gereicht.

Na dann, bon provecho!


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Authored by: Boris M. Hillmann

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