Briefmarke der Woche: Schaufensterbummel durch Irland

Briefmarke der Woche: Schaufensterbummel durch Irland

Die hei√üen sommerlichen Temperaturen lassen in einigen europ√§ischen Regionen bereits nach ‚Äď da kommt bei dem einen oder anderen wieder Einkaufslaune auf. Dann empfiehlt sich ein Bummel durch Irlands Einkaufsstra√üen. Nicht nur die Auslagen haben dort einiges zu bieten, auch die Schaufenster selbst sind auf der Insel ein Hingucker, denn jedes ist einzigartig ‚Äď mit Ausnahme der Filialen der √ľblichen Verkaufsketten.

Ein besonderer Schaufensterbummel durch Irland.

Ein besonderer Schaufensterbummel durch Irland.

Einen Einblick in die irische Einkaufswelt und auf eine ganz besondere Kunstform bietet die irische Post: Der 18. August ist Ausgabetag f√ľr neue Briefmarken mit dem Titel ‚ÄěIrische Schaufenster‚Äú. Auf ihnen wird eine typische Auswahl an Fenstern mit unterschiedlichen Auslagen gezeigt. Die Briefmarken erscheinen in den Wertstufen 2 x 72 c und 2 x 1.10 ‚ā¨.
Die Schaufenster, die auf den vier irischen Briefmarken zu sehen sind, sind von den Geschäften Vibes & Scribes Kunst und Hobby in Cork City, dem Winding Stair Book Shop in Dublin City, Clerke’s Krämerladen in Skibbereen und Thomas Moran’s Souvenir-Shop in Westport.
Die Schaufenster genießen den Ruf des Einzigartigen. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Einkäufer in einer Groß- oder Kleinstadt oder sogar in einem kleinen irischen Dorf stöbert. Jedes einzelne trägt die architektonische Handschrift der jeweiligen Geschichte, in der es gebaut wurde. Und die des Handwerkers, der es gefertigt hat. Denn diese Berufsgruppe folgt nicht nur seit jeher dem allgemeinen Zeitgeist, sondern setzt auch die jeweilige Familientradition der eigenen Handwerkerfamilie fort.

Handwerkliche Details

Die entdeckt der Beobachter meistens erst beim genaueren Hinsehen. Diese kleinen handwerklichen Details stecken in allen Bereichen: In der Tischlerarbeit, in handgeschnitzten Leisten und Verkaufstresen, in handgemalten Beschilderungen, in geschnitzter Blockschrift, in besonderem Schaufensterscheibenglas und handgearbeiteten Fliesen.
Die irischen Schaufenster bestehen oft aus klassischen Design-Elementen wie den handgeschnitzten Ladentresen und S√§ulen. Die Proportionen des Schaufensters sind unterschiedlich, sie passen sich der H√∂he und Gr√∂√üe des Geb√§udes an, in dem das Schaufenster eingebaut worden ist. Jedes einzelne versucht, seine Geschichte zu erz√§hlen. Meistens geht es um den Handel, der meistens traditionell von Generation zu Generation fortgef√ľhrt wurde und weit in die Vergangenheit reicht.
Die alten Geschichten sind nicht immer niedergeschrieben. Sie leben oft nur in den Erinnerungen der Handelsleute und der Familien vor Ort weiter. Und in der Tradition der Schaufenster. Doch die Schaufenster sind kein stiller Schatz, in dem geheimnisvolle Geschichten schlummern: Irische Schaufenster sind in der Regel bunt gestrichen, in leuchtenden und knalligen Farben.
Die Beliebtheit der Schaufenster hat auch der irische Tourismus f√ľr sich entdeckt. Weil sie so gut bei Irland-Besuchern ankommen, sind sie ein beliebtes Postkartenmotiv. Auch zahlreiche Posterdrucke gibt es von den Schaufenstern mit dem besonderen Charme.
Absolute Schaufensterfans k√∂nnen sogar in entsprechenden B√ľchern st√∂bern und dort √ľber die regionalen Besonderheiten der Bauweise und der Geschichte nachlesen. Dabei handelt es sich um eine lebendige Geschichte, die fortgeschrieben wird: Noch heute gibt es Schaufenster-Unternehmen, die in alter Tradition weiter Schaufenster in Irland bauen.


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Authored by: Katrin Westphal

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