Briefmarke des Monats: Frankenstein – 200-jähriger Mythos lebt!

Briefmarke des Monats: Frankenstein – 200-jähriger Mythos lebt!

Der Mythos Frankenstein lebt, er hat nichts von seiner Faszination verloren. Der 200 Jahre alte Erzählstoff bleibt lebendig, er wurde zu mehreren Verfilmungen, zahlreichen Bühnenstücken und einem Computerspiel verarbeitet und umgeschrieben. Für Freunde des schaurig schönen Gruselns werden Masken*, Kostüme*, T-Shirts*, Poster*, Comics*, Puppen* und Kaffeebecher* feilgeboten.

„Frankenstein oder Der moderne Prometheus“ lautet der Titel eines Romans, der 1818 zunächst anonym erschien. Vorgestellt wird die Geschichte des Viktor Frankenstein, der im Laboratorium der Universität Ingolstadt nach neuesten chemischen und anatomischen Kenntnissen seiner Zeit einen künstlichen Menschen erschafft.

Sehr junge Autorin

Urheberin der Geschichte ist die 19-jährige britische Schriftstellerin Mary Shelley, die 1816 mit ihrem späteren Ehemann, dem Dichter Percy Shelley nach Genf reiste. Dort trafen sie in einer Villa mit Lord Byron und dessen Leibarzt John Polidori zusammen. Schlechtes Wetter zwang die Gruppe in ihrer Unterkunft zu verweilen und sich die Zeit durch das Schreiben von Gruselgeschichten zu vertreiben.

Nach mehreren Nächten intensiven Nachdenkens legte sich Mary Shelley schlafen und träumte von einem jungen Mann, der besessen davon war, Leben zu erschaffen. Dies führte zu einer Erzählung, die später die Grundlage für den Roman Frankenstein bildete. Der Roman handelt im Gegensatz zu vielen späteren Bearbeitungen weniger von der schauerlichen Schöpfung des neuen Wesens, sondern von dessen Qualen und Streit mit seinem Schöpfer, von dem es sich allein gelassen und verstoßen fühlt.

Burg Frankenstein im Odenwald

Einige Grusel-Interessierte vermuten, der Roman Frankenstein sei durch die Burg Frankenstein im Odenwald, in der Nähe von Darmstadt inspiriert worden. Neuere Forschungen widersprechen, da von falschen Prämissen ausgegangen wurde. Fälschlicherweise wird heute meist das von Viktor Frankenstein geschaffene menschliche Monster als Frankenstein bezeichnet und nicht dessen Schöpfer.

Die Post Jersey kennt keine Furcht und wird am 18. Juni mit Ersttagsumschlägen, acht Sondermarken zu 50, 65, 76, 82, 94 Pence und 1.12, 1.38, 2.64 Pfund und einem Drei-Pfund-Block an den traurigen Romanhelden erinnern.

Dieser linsenförmige 3D-Block mit Spezialeffekten ist unsere Marke des Monats Mai. Er zeigt das Labor mit chemischen und elektrotechnischen Gerätschaften, hier wird Frankensteins Geschöpf erneut zum Leben erweckt.

Serie im gedruckten BMS

Die „Briefmarke des Monats“ ist eine Beitragsreihe in der Printausgabe des BRIEFMARKEN SPIEGEL, die wir auch online präsentieren. Jeden Monat stellen wir eine neue Briefmarke oder einen neuen Block vor. Die aktuelle Neuausgabe wurde in der Ausgabe 5/2018 vorgestellt, die seit 27. April 2018 im Handel erworben werden kann. Abonnenten erhalten das aktuelle Heft immer ein paar Tage vor dem Erstverkaufstag direkt in den Briefkasten und sparen dabei noch Geld.

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Verfasst von: Kai Böhne

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