Ausstellung in Bautzen „30 Jahre friedliche Revolution“

Ausstellung in Bautzen „30 Jahre friedliche Revolution“

Noch bis zum 6. März 2019 ist in Bautzen eine bemerkenswerte Ausstellung zu sehen. Der zweite Teil der Schau „30 Jahre friedliche Revolution 1989 bis 2019“ zeigt in amtlichen Zeitzeugnissen die deutsche Geschichte seit 1988.

Bis zum 11. Februar war der erste Teil zu sehen, der sich mit der deutschen Geschichte vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zum Vorabend der Wiedervereinigung beschäftigte. Die aktuelle Schau ist in der Volksbank Dresden-Bautzen zu den normalen Schalteröffnungszeiten zu sehen: Montags, Dienstags, Donnerstag und Freitag von 9 bis 18 Uhr, Mittwochs von 9 bis 13 Uhr in der Volksbank, Goschwitzstraß 25 in Bautzen.

Fülle postgeschichtlicher Belege

„Auf Grund der Fülle der postgeschichtlichen Belege wurde die Ausstellung geteilt“, schreibt Volker Böhme vom Verein für Sächsische Postgeschichte in einer Mitteilung.

Um die Schau auf einem hohen Niveau ausrichten zu können, haben im Vorfeld drei verschiedene Vereine miteinander kooperiert. Neben dem Verein für Sächsische Postgeschichte sind dies der Philatelistenverein Bautzen und der numismatische Verein zu Bautzen. Sammler aus ganz Deutschland haben Belege und Exponate beigesteuert.

Erinnerung an Montagsdemos

Originalbanner zur Ausstellungseroeffnung in Bautzen 30 Jahre friedliche Revolution

Originalbanner zur Ausstellungseröffnung in Bautzen zum Thema 30 Jahre friedliche Revolution (© Verein für Sächsische Postgeschichte).

Die geschichtsträchtige Sonderausstellung will vor allem an die mutigen Bürger und ihre Vorkämpfer erinnern, die 1989 den unvergessenen Satz „wir sind das Volk“ prägten. Bei der Eröffnung im Januar „überdachte“ ein originales Textilbanner von 1989 mit der Losung „Hand in Hand und mit Verstand für ein einig deutsches Vaterland“ die Festredner. Briefmarkensammler aus ganz Deutschland zeigen einmalige Exponate, darunter Sächsische Schwärzungen, Handstempel, Losungsstempel, Zensurpost, Motive auf Briefmarken und die dazu zeitgerecht verwendeten Münzen. Gezeigt werden auch die Arbeiten bedeutender Medailleure.

Erinnerungsbelege zur Ausstellung

Zur Veranstaltung wurden eine Sonderpostkarte und bei PostModern eine Wunschbriefmarke zu 40 Cent mit einem Sonderstempel aufgelegt. Dieser Erinnerungsbeleg kann für zwei Euro plus einem Euro Porto bei Volker Böhme, Dölzschener Str. 1 in 01159 Dresden bestellt werden. Die Lieferung erfolgt nach Zahlungseingang auf dem Vereinskonto des Vereins für Sächsische Postgeschichte. www.postgeschichte-sachsen-vsp.de.

© Beitragsbild: Ersttagskarte mit Marke und Stempel des Privatpostanbieters Post Modern zur Ausstellung 30 Jahre friedliche Revolution

Verfasst von: Birgit Freudenthal

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