Kritik am Kunstbeirat

Kritik an der Gestaltung der Marken musste sich der Kunstbeirat gefallen lassen.Mit den beiden bildgleichen Sondermarken „200. Todestag Johann Sebastian Bach“ (Bund MiNr. 121/22) und insbesondere der Dauerserie „Ziffer und Posthorn“ (MiNr. 123/38) wagte die damals noch blutjunge Deutsche Bundespost erste Experimente bei der Auswahl von Briefmarkenentwürfen. Als Ende Oktober 1954 der Kunstbeirat seine Tätigkeit aufnahm, empfahl er dem Bundespostminister eine Reihe von Entwürfen, die bei vielen Postkunden auf Kritik stießen. Sondermarken wie etwa „1000 Jahre Schlacht auf dem Lechfeld“ (MiNr. 216), „150. Geburtstag von Adalbert Stifter“ (MiNr. 220), „125. Geburtstag von Heinrich von Stephan“ (MiNr. 227), „200. Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart“ (MiNr. 228), „100. Todestag Heinrich Heine“ (MiNr. 229) oder „Olympisches Jahr 1956“ (MiNr. 231), um nur einige der auf ein negatives Echo stoßenden Wertzeichen zu nennen, führten zu heftigen Protesten. Der Kunstbeirat ließ sich dadurch kaum beirren – heute geht er einen anderen Weg. Mehr dazu lesen Sie im Leitartikel der Rubrik „Sammelgebiet Deutschland“ unserer August-Ausgabe. Das Heft erschein am 26. Juli; Stammleser erhalten es einige Tage früher und sparen zudem bares Geld.


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Verfasst von: Torsten Berndt

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